„Diese Auszeichnung steht für Mut, Kreativität und den Willen, Schule aktiv weiterzudenken“, lobt der rheinland-pfälzische Bildungsminister Sven Teuber die Carl-Orff-Grundschule in Wiesbach. Beim KI-Schulpreis 2025 der Initiative „Deutschland Land der Ideen“ setzte sich die Schule mit einem selbst programmierten, auf Künstliche Intelligenz gestützten Chatbot gegen fast 200 Mitbewerber durch und errang den zweiten Platz in der Kategorie KI-Teilkonzepte.
Der KI-Schulpreis wird von der Deutsche Telekom Stiftung sowie der Dieter Schwarz Stiftung gefördert. Insgesamt wurden Preisgelder im Gesamtwert von 110.000 Euro vergeben. „Sie zeigen mit ihrer Entwicklung, dass KI keine Spielerei ist, sondern wie sie konkret zur Orientierung und Entlastung im Schulalltag beitragen kann“, erklärte Teuber weiter.
Die Schule hat einen KI-Chatbot mit dem Titel „Krisenhelfer RLP“ programmiert, der in Krisensituationen schnell und unkompliziert hilft bei der Frage, was jetzt zu tun ist – und das mit fundierten und verlässlichen Informationen. Mit dem Chatbot unterstützt die Carl-Orff-Grundschule die Schulleitung und das Kollegium dabei, in Konflikt oder Notfallsituationen schnell strukturierte Handlungsschritte zu finden. Grundlage sind die offiziellen Handreichungen des Landes Rheinland-Pfalz, die durch die KI übersichtlich aufbereitet und situationsbezogen zugänglich gemacht werden.
(Barbara Ziegler) (Fotos: Copyright aim/Nico Kurth)













